Monatsarchiv: Mai 2010

Die Sprache der Selbstzeugnisse

Hier findet ihr meine Hausarbeit aus dem ersten Semester. Ein Sölderntagebuch aus dem dreißigjährigen Krieg (1618-1648) hat mich fasziniert und dazu veranlasst, mich an die Frage anzunähern, welche Bedeutung solche Selbstzeugnisse für das 21.Jahrhundert haben und unter welchen Umständen sie … Weiterlesen

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Höhepunkte

Es ist die Rede von materiellen Höhepunkten: „Und jetzt meine Damen und Herren kommen wir zum Höhepunkt unseres Fluges, dem materiellen Höhepunkt. Sie können supergünstig in unsere Boutique shoppen usw. usf. alles wunderbar günstig…10% und so…“ Der Kapitän nimmt wieder … Weiterlesen

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Fratzen

Wie abwechslungsreich doch der Wandel vom „gib mir ne Kalashnikow und ich bringe sie alle um“ zum „ich liebe die ganze Welt“ ist. Vorhin war jedes Menschengesicht eine unerträgliche Fratze, die Lust in mir entfachte hineinzuschlagen, sie zu demolieren. Und … Weiterlesen

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Durch die Bahn

Die Tür fällt zu, ich drehe den Schlüssel zweimal herum und verlasse mein Haus, überquere den Hinterhof und stecke mir dabei meine Kopfhörer in die Ohren. Als ich auf der Straße ankomme, merke ich, dass ein Teil meines einen Kopfhörers … Weiterlesen

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Süddeutsche

Meine Füße überschlagen sich fast, während ich die Treppen des Bahnhofs der Eisenacher Straße so schnell wie nur möglich hinuntersteige. Es ist eine fließende, runde Bewegung, meine Füße berühren den Beton nur für Bruchteile einer Sekunde. Unten angekommen noch ein, … Weiterlesen

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Etwas Dreck am Schuh

Etwas Dreck am Schuh, eine nasse Socke, gefrorene Hände und heiß schmerzende Nase. Stumpfes Dasitzen, den Becher fest in der Hand, starrer Blick nach vorne, Menschenmassen ziehen vorbei, alle in ihrem geschäftigen Alltagstrubel. Hin und wieder klimpert eine Münze im … Weiterlesen

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Bananenschale

Ich komme von einer öffentlichen Theaterprobe einer italienischen Gruppe am Ostbahnhof. Da es kurz vor acht Uhr ist und ich es nicht zum üblichen Supermarkt schaffe gehe ich zu Lidl im Bahnhofsgebäude. Kalt und dreckig, genau der richtige Ort für … Weiterlesen

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Flughafenprobleme

Fliegen wir ein bisschen – wie wärs, ein bisschen höher, ein bisschen schneller, immer weiter in den Himmel hinauf, dorthin, wo noch nie ein Mensch gewesen ist. Nichts weiter als Luft, Wolken, vielleicht mal ein Vogel oder irgendein menschlicher Gegenstand, … Weiterlesen

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Spaß

Spaß. Alles dreht sich um Spaß. Was keinen Spaß macht, wird vermieden. Theoretisch ist das ja auch gar kein Problem, in der Praxis machen jedoch immer mehr Dinge Spaß, die kurzlebig, inhaltslos und unbefriedigend sind. In kleinen Portionen lindert Spaß … Weiterlesen

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Ölpfützen

Eindrücke 07.05.2010 – 09:53h Ich sitze in der Mensa und frühstücke, mache den Laptop auf und rufe die Times-Online Seite auf. Ich möchte sehen, was in Griechenland passiert, wie die Situation in Afghanistan steht. Doch meine Aufmerksamkeit richtet sich erst … Weiterlesen

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